Wurde dieses Bild nachbearbeitet?
Ein Schnelltest auf Tonwert-Bearbeitung — direkt in deinem Browser. Eine nachträgliche Gradations-/Kurvenkorrektur reißt regelmäßige Lücken ins Histogramm; genau dieses gleichmäßige Muster spürt der Test auf — in der Helligkeit und in jedem Farbkanal einzeln. Das Bild bleibt bei dir — kein Upload.
Bild hierher ziehen oder klicken
JPG, PNG oder WebP — bleibt in deinem Browser
Regelmäßige Zacken/Lücken = Spuren einer Tonwertspreizung. Ein glatter Verlauf ist unauffällig.
Wie der Test funktioniert
Jedes Bild hat ein Histogramm — die Häufigkeit jeder Helligkeitsstufe von 0 bis 255. Wird ein bereits 8-Bit-Bild nachträglich in den Tonwerten gespreizt (etwa mit „Tonwertkorrektur" oder „Gradationskurven"), verteilt diese feste Umrechnung die vorhandenen Werte auf einen breiteren Bereich — und lässt dazwischen regelmäßig Stufen unbesetzt. Im Histogramm entsteht ein „Kamm" aus tiefen, gleichmäßig verteilten Kerben.
Ein unbearbeitetes Foto- oder Scan-Histogramm ist dagegen glatt — jede Stufe ähnlich besetzt wie ihre Nachbarn. Der Test misst den Anteil unbesetzter Stufen und verlangt zusätzlich, dass die Lücken regelmäßig auftreten: Erst der feste Abstand macht aus Lücken einen Kamm. Eine Textseite mit Tinte und Papier hat naturgemäß eine dünn besetzte Mitte — das ist keine Bearbeitung und wird deshalb nicht als solche gewertet. Geprüft werden Helligkeit und jeder Farbkanal einzeln, denn eine kanalweise Spreizung verschwindet in der gemischten Helligkeit vollständig. Der Test läuft komplett in deinem Browser: das Bild wird per Canvas ausgelesen, aber nicht hochgeladen.
Was der Test kann — und was nicht
Er erkennt eine spezifische technische Spur: destruktive Tonwert-Bearbeitung in 8-Bit-Bildern. Er ist kein allgemeiner Manipulations- oder KI-Detektor (Retusche, Montage, generierte Inhalte). Eine Bearbeitung in 16 Bit oder nachträgliches Rauschen/Weichzeichnen kann den Kamm auffüllen und unsichtbar machen. „Keine Spuren" heißt also nicht garantiert „unbearbeitet".
Häufige Fragen
Verlässt mein Bild den Rechner?
Nein. Der Test läuft vollständig im Browser (Canvas + JavaScript). Kein Upload, keine Speicherung.
Warum wird mein TIFF nicht angenommen?
Browser zeigen TIFF nicht direkt an. Für TIFF, JPEG 2000 und die vollständige Forensik nutze den Archivqualität-Check.
Was ist mit JPEG-Kompression, Hochskalierung, Fake-16-Bit?
Das sind weitere Bearbeitungsspuren, die dieser Schnelltest bewusst nicht prüft. Der vollständige Check bündelt alle in einem Befund.