Qualitätsstufen A, B, C, X
ArchivQA stuft jedes Bild anhand rechnerischer Messwerte aus der Datei in eine von vier Stufen ein — von Archiv-Master bis nicht archivtauglich. Hier stehen alle Schwellenwerte.
Eigene Heuristik — keine targetbasierte ISO-Messung
Diese Stufen sind ArchivQAs eigene Einstufung allein aus der Bilddatei — an ISO 19264 angelehnt, aber keine targetbasierte ISO-Messung. Ohne physische Referenz-Targets (IT8, Auflösungschart, Graukeil) im Aufnahmeprozess lassen sich nur Näherungen für Schärfe und Rauschen sowie Format-/Metadaten-Fakten prüfen — nicht Farbtreue (ΔE), optische Auflösung (MTF) oder Tonwertkurve (OECF). Weg A vs. Weg B →
Archiv-Master
Höchste Qualitätsstufe — langzeitarchivtauglich
Stufe A entspricht den Anforderungen an einen professionellen Digitalisierungs-Master. Bilder dieser Stufe eignen sich für die langfristige digitale Archivierung und als Ausgangsbasis für alle Derivate.
Standard-Archiv
Gute Qualität — für die meisten Archivzwecke geeignet
Stufe B entspricht einem soliden Digitalisierungsstand. Geeignet für die allgemeine Archivierung, wenn kein Stufe-A-Master verfügbar ist.
Preview / Referenz
Eingeschränkte Qualität — nur für Vorschau geeignet
Stufe C reicht für Vorschaubilder, Katalogisierung und Referenzzwecke aus — ist aber nicht als Archiv-Master geeignet. Nachdokumentation oder Neudigitalisierung empfohlen.
Nicht empfohlen
Unter Mindestanforderungen — nicht archivtauglich
Bilder der Stufe X unterschreiten die Mindestanforderungen für jede Archivkategorie. Mögliche Ursachen: starke Unschärfe, extremes Bildrauschen, verlustbehaftetes Format, stark abgeschnittene Tonwerte oder zu geringe Auflösung. Neudigitalisierung dringend empfohlen.
Der Stufen-Score
Jeder Qualitätsstufe ist ein fester Score zugeordnet — eine kompakte Kennzahl, die sich gut zum Sortieren, Filtern und für Berichte eignet. Der Score ist also keine stufenlose Bewertung, sondern leitet sich direkt aus der eingestuften Stufe ab.