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Bildschärfe messen
Unschärfe ist einer der teuersten Digitalisierungsfehler: Sie lässt sich später kaum reparieren. ArchivQA misst keine subjektive Ästhetik, sondern ein technisches Schärfe-Signal aus Kanten und Details im Bild.
Was ArchivQA dafür prüft
Kanten-Schärfe
Hohe Frequenzen und Detailkontraste werden bewertet.
Motivbereich
Untergrund und Randbereiche werden nach Möglichkeit reduziert.
Qualitätsstufe
Das Ergebnis fließt in A, B, C oder X ein.
Diagnose-Overlay
Kantenbereiche werden im Ergebnisbild sichtbar gemacht.
Typische Situationen
Verwackelte Reproduktionen finden
Fokusprobleme in Scan-Serien erkennen
Vorlagen mit geringer Detailzeichnung aussortieren
Archiv-Master und Preview-Dateien trennen
Orientierung statt Zertifikat
ArchivQA prüft aus der Datei heraus. Für eine vollständige ISO-19264-Konformität braucht es Referenz-Targets im Aufnahmeprozess. Für Stichproben, Vorabprüfungen und technische Plausibilität ist die rechnerische Analyse trotzdem sehr nützlich.
Häufige Fragen
Ist das eine echte MTF-Messung?
Nein. Eine echte MTF-Messung braucht ein Auflösungschart. ArchivQA nutzt eine rechnerische Kanten-Schärfe als Orientierung.
Kann ein sehr glattes Bild schlechter wirken?
Ja. Bilder mit wenig Kanten liefern weniger Schärfe-Signal. Deshalb ist das Ergebnis eine technische Orientierung, keine absolute Materialbewertung.