Bildauflösung prüfen
Datei hineinziehen und sehen, was wirklich drinsteht: Pixelmaß, dpi-Angabe samt Quelle, Bit-Tiefe und Farbprofil. Gelesen wird nur der Dateikopf — im Browser, ohne Upload.
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JPG · PNG · TIFF · WebP — beliebig groß, die Datei bleibt bei dir
Wie groß lässt sich das ausgeben?
Die Pixelzahl ist die Obergrenze. Hier steht, was daraus bei den üblichen Ausgabe-Auflösungen wird.
Was der dpi-Wert bedeutet — und was nicht
In einer Bilddatei steht kein „Detailgrad", sondern eine Zahl, die eine beabsichtigte Ausgabegröße beschreibt. 300 dpi heißt: dieses Bild ist dafür gedacht, mit 300 Pixeln je Zoll gedruckt zu werden. Wie viele Pixel überhaupt vorhanden sind, sagt die Angabe nicht.
Deshalb kann ein Bild mit 400 × 300 Pixeln „300 dpi" tragen und bleibt trotzdem ein Druck von 3,4 × 2,5 cm. Umgekehrt ist eine Datei ohne jede dpi-Angabe nicht schlechter — bei ihr ist nur nichts über die Ausgabe vorgemerkt.
Bei einem Scan ist die Angabe dagegen eine echte Auskunft: sie sagt, wie fein die Vorlage abgetastet wurde. Ein A4-Blatt bei 400 dpi ergibt 3307 × 4677 Pixel. Prüfen lässt sich das über die Gegenrechnung — Pixelzahl geteilt durch die Vorlagengröße muss den eingetragenen Wert ergeben. Weicht es ab, wurde die Datei nachträglich skaliert.
Auflösung ist nur eine von mehreren Eigenschaften
Genug Pixel zu haben heißt nicht, ein gutes Bild zu haben. Ob es scharf ist, ob Kompressionsspuren in den Pixeln stecken, ob Lichter oder Schatten abgeschnitten sind — das steht in keinem Dateikopf und lässt sich nur an den Bilddaten selbst messen.
Weiter
- Scan-DPI-Rechner — welche Auflösung eine Vorlage braucht, bevor gescannt wird.
- Auflösungs-Kürzel — was CIF, D1, 960H oder Full HD in Pixeln bedeuten.
- TIFF auf Hochskalierung prüfen — erkennt, ob Pixel nachträglich hinzugerechnet wurden.
- Vollständige Messung — Schärfe, Rauschabstand und Kompressionsspuren im Bericht.